Für viel Musik jugendlichFür viel Musik jugendlichFür viel Musik jugendlichFür viel Musik jugendlichFür viel Musik jugendlichFür viel Musik jugendlichFür viel Musik jugendlichFür viel Musik jugendlichFür viel Musik jugendlichFür viel Musik jugendlich

Für viel Musik jugendlich

View: 4609

Musik von früher: Nichts prägt uns so wie die Songs unserer Jugend

Alles tut weh, aber von innen. Ich bin 14 und habe das erste Mal in meinem Leben Liebeskummer. Tom DeLonge von Blink Damals war ich Und trotzdem gibt es bis heute kaum eine andere Musik, die mich so berührt wie diese. Pop-Punk war die Musik meiner Jugend. Seitdem hat sich mein Musikgeschmack weiterentwickelt , ich mag ruhigere Töne, komplexere Kompositionen, poetischere Texte. Die Musik, die ich im Alltag höre, hat mit dem trotzigen Geschrabbel von Blink und anderen nicht mehr viel zu tun. Er wertete Nutzerdaten aus, die Spotify ihm zur Verfügung gestellt hat. Am liebsten hören Menschen Lieder, die aus ihrer Pubertätszeit stammen. Bei Männern ist die prägendste musikalische Phase die zwischen 13 und 16 Jahren , bei Frauen zwischen 11 und 14 Jahren. Sicherlich ist der Grund dafür nicht , was Kulturpessimisten hin und wieder gern behaupten: Dass die Musik früher einfach besser war. Denn wenn ich ehrlich bin, waren die meisten Songs, die ich früher mochte, nach relativ einfachen Mustern gestrickt: Einfache Melodien, laute Gitarren und irgendein Mittejähriger Typ, der immer noch darüber singt, dass seine Mitschüler ihn nicht auf Partys einladen. Wahrscheinlich liegt es eher an den Gefühlen. Denn diese Musik erinnert eben an den ersten Liebeskummer, bei dem man wirklich glaubte, man könnte daran sterben. Und an eine Zeit, die uns emotional prägt wie kaum eine andere. Vorher erstreckte sich unser Universum gerade so vom Pausenhof, Stadtpark und bis zum Abendbrottisch. In der Zeit zwischen 11 und 14 begreift man so langsam, dass das nur ein Bruchteil dessen ist, was wir Leben nennen.

Comment (0)
No comments...
Related post: