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Dick gregory jüdisch

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Dick Gregory: US-Komiker und Bürgerrechtler ist tot

Hat die Political Correctness das Land noch fest im Griff, handelte es sich um einen kalkulierten Tabubruch oder um eine Entgleisung? Vielleicht hat Michael Richards ja einfach auf den "Beep" gewartet. Diesen kurzen metallischen Ton, der jedes Mal erklingt, wenn im amerikanischen Fernsehen jemand flucht oder ein schmutziges Wort zu benutzen wagt. Einige junge schwarze Männer hatten Richards während seines Live-Auftritts immer wieder mit Zwischenrufen unterbrochen - und der war humorvoll genug, sie dafür minutenlang als "Nigger" zu beschimpfen, die man früher einfach am Baum aufgehängt hätte. Richards hat zwar seither immer wieder beteuert, kein Rassist zu sein und er hat bei führenden schwarzen Bürgerrechtlern um Vergebung gebeten. Doch die öffentliche Debatte in den USA hat den Schauspieler längst überrollt, und eigentlich dreht sie sich gar nicht mehr um die profane Frage, ob Richards Karriere ganz vorbei ist oder nur halb ähnlich wie bei Filmstar Mel Gibson, der vor einigen Monaten bei einer Festnahme wegen Trunkenheit am Steuer die jüdische Weltverschwörung lautstark kritisierte. Bürgerrechtler Jesse Jackson, der sich des Falls publikumswirksam angenommen hat, will das Wort nicht länger dulden. Allerdings muss der Bürgerrechtler erst einmal die Mitglieder seiner eigenen Gemeinschaft überzeugen. In Hip-Hop-Songs wimmelt es davon, unter schwarzen Jugendlichen gilt es als eine beinahe liebevolle Neckerei. Gerade Comedy-Künstler haben es bislang oft wie im Stakkato von der Bühne gerufen. Er bezeichnet sich als einen "N-Wort-Süchtigen", der nun eine Entziehungskur beginne - denn durch den Richards-Zwischenfall habe er gemerkt, welch hässliches Potential hinter diesem Wort stecke. Jeder Künstler, der es noch auf der Bühne verwende, darf dort künftig sechs Monate lang nicht mehr auftreten. Nicht bei allen Afro-Amerikanern freilich kommen solche Schranken gut an. Der bekannte schwarze Kabarettist Dick Gregory, der sogar seine Biographie "Nigger" genannt hat, fürchtet gar noch heiklere Konsequenzen. Es gleiche doch Geschichtsfälschung, wettert er, wenn man künftig statt "Nigger" nur noch verschämt vom "N-Wort" spreche. Das sei genauso absurd, als wenn Juden auf einmal Konzentrationslager als "K-Wort" bezeichneten. Gregory will dem Verbots-Appell mit drastischen Schritten begegnen: Aber solche Chuzpe können sich nicht viele leisten. Nach heftiger öffentlicher Kritik gab der Künstler schon wenige Stunden später eine Pressemitteilung heraus. Tabubruch oder rassistische Entgleisung?

Comment (3)
Gakinos
Jule 21.07.2018 at 04:20
Badass vid. More cumshots would have been nice but it was a good time.


Kagakora
Bajar 24.07.2018 at 20:41
Those wands are great, aren't they! :p


Brat
Mikarr 02.08.2018 at 06:25
mmmm delicious big cum load! :*:*:*


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