Bischöfe wegen sexueller BelästigungBischöfe wegen sexueller BelästigungBischöfe wegen sexueller BelästigungBischöfe wegen sexueller BelästigungBischöfe wegen sexueller BelästigungBischöfe wegen sexueller BelästigungBischöfe wegen sexueller BelästigungBischöfe wegen sexueller BelästigungBischöfe wegen sexueller Belästigung

Bischöfe wegen sexueller Belästigung

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Rücktritt aller chilenischen Bischöfe

Nach einem Krisentreffen mit Papst Franziskus erklärten die 31 Bischöfe am Freitag, sie hätten dem Kirchenoberhaupt ein entsprechendes unterzeichnetes Dokument vorgelegt. Sie legten damit ihr Schicksal in die Hände des Papstes. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass eine gesamte Bischofskonferenz im Zuge eines Skandals ihren gemeinsamen Rücktritt anbietet. Franziskus kann die Rücktritte nun annehmen, sie ablehnen oder eine Entscheidung vertagen. Barros wird vorgeworfen, von den Taten des Priesters Fernando Karadima gewusst und diese ignoriert zu haben. Der Papst hatte das zunächst bestritten. Er entsandte einen Sonderermittler nach Chile, der nach seiner Reise einen 2. Der Bericht wurde nicht veröffentlicht, Erkenntnisse daraus flossen aber in ein Schreiben des Papstes an die Bischöfe ein. An die Bischöfe gewandt erklärte das Oberhaupt der katholischen Kirche, niemand könne sich selbst ausnehmen und die Probleme auf die Schultern von anderen legen. Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von Kindern sei entweder gar nicht oder nur oberflächlich nachgegangen worden, Beschuldigte seien ohne Warnungen in andere Gemeinden versetzt worden und Täter vor schweren Strafen geschützt worden. Auch wenn das natürlich geschehen müsse. Er sei fassungslos und beschämt über Angaben in dem Bericht, wonach auf Kirchenvertreter, die in Fällen von sexuellen Missbrauchs ermittelten, Druck ausgeübt worden sei, schrieb Franziskus. Sie seien unter anderem gedrängt worden, kompromittierende Dokumente zu vernichten. Ein solches Verhalten zeige mangelnden Respekt für den kirchenrechtlichen Prozess. Solche Praktiken dürften sich in Zukunft nicht wiederholen. Franziskus machte die Priesterausbildung mitverantwortlich für das Problem. Damit deutet sich an, dass der Vatikan in einem nächsten Schritt möglicherweise die chilenischen Priesterseminare prüfen lässt. Der Missbrauchsskandal innerhalb der katholischen Kirche ist nicht der einzige, der in Chile aktuell Schlagzeilen macht. Daraufhin begannen im ganzen Land Proteste. Zahlreiche Universitäten schlossen sich der Bewegung an.

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